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Landschaft Welle
06.12.2019

Familien und Senioren sind im Kreis Calw sehr gut aufgehoben

In der Deutschland-Studie 2019 überzeugt die Lebensqualität im Kreis

Im Auftrag des ZDF hat sich das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos in einer großen Deutschlandstudie der Frage gewidmet, wo in der Bundesrepublik die Lebensverhältnisse für Senioren und Familien besonders gut sind. Bei dieser Messung der Lebensqualität in den 401 Kreisen und kreisfreien Städte konnte der Landkreis Calw sowohl in der Kategorie „Familien“ als auch in der Kategorie „Senioren“ mit hervorragenden Ergebnissen punkten.

Für das bundesweite Ranking der Lebensqualität für Familien wurden die Themenfelder „Geld & Wohnen“, „Bildung & Soziales“, „Gesundheit & Sicherheit“ sowie „Freizeit & Kultur“ betrachtet. Bundesweit belegt der Kreis Calw hier Platz 48 der 401 Kreise und kreisfreien Städte. Unter den 44 Kreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg erzielt er den 19. Platz. Als konkrete Indikatoren flossen beispielsweise die im Verhältnis zum verfügbaren Einkommen moderaten Mietausgaben, die Entfernung zur nächsten Grundschule, die sehr geringe Kriminalitätsrate gegen Kinder und das große Angebot an Erholungs- und Freizeitflächen in die Auswertung ein.

Mit Blick auf die Senioren nimmt die Studie Bezug auf die Lebensbereiche „Gesundheit & Pflege“, „Wohnen & Freizeit“, „Sicherheit & Infrastruktur“ sowie „Wirtschaft & Demografie“. Hier erreicht der Landkreis Calw deutschlandweit Platz 27 und in Baden-Württemberg Platz 9. Zum Tragen kommen in dieser Untersuchung unter anderem die hohe Lebenserwartung, die zahlreichen Sport- und Bildungsmöglichkeiten sowie die Verkehrssicherheit für Senioren ebenso wie die geringe Kriminalitätsrate und die vielfältigen Beschäftigungsoptionen.

„Das Ergebnis dieser Studie zeigt den hohen Wohn- und Freizeitwert im Landkreis Calw auf – und das generationenübergreifend“, so das Fazit des Calwer Landrats Helmut Riegger, der sich seit seinem Amtsantritt im Jahr 2010 für die zukunftsfähige Entwicklung des Landkreises insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Bildung und Digitalisierung einsetzt. Dennoch dürfe ihm zufolge ein solches Abschneiden einen nicht dazu verleiten, die gesteckten Ziele mit weniger Nachdruck zu verfolgen, weshalb er auch weiterhin auf das Erreichen gleichwertiger Lebensverhältnisse in urbanen und ländlichen Räumen hinarbeiten werde.