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Landschaft Welle
12.01.2022

Bioabfall in der Tonne eingefroren - was tun?

Die teilweise eisigen Temperaturen machen auch vor den Biotonnen nicht halt. 

Durch den Frost kann der feuchte Bioabfall an den Tonnen festfrieren, so dass diese nicht vollständig geleert werden. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit, bei der nächsten Abfuhr zusätzlichen Bioabfall in Kartons bereitzustellen.

„Je kälter es wird, desto sorgfältiger sollte der Bioabfall in Zeitungspapier oder in Papiertüten verpackt werden“, rät Helge Jesse von der Abfallwirtschaft Landkreis Calw. „So kann häufig verhindert werden, dass der Bioabfall an der Tonne festfriert.“ Manchmal passiert das aber dennoch: Der festgefrorene Bioabfall fällt nicht oder nur zum Teil aus der Tonne heraus, obwohl bei der Leerung kräftig an den Tonnen gerüttelt wird. „Und genau das bekommen wir gerade oft von den Müllwerkern gemeldet“, ergänzt Jesse. Eine Nachleerung zu einem späteren Zeitpunkt ist hier nicht möglich. In diesen Fällen kann der Bioabfall, der nicht mehr in die Biotonne passt, in Kartons gesammelt werden. Am nächsten Abfuhrtag können die Kartons dann gemeinsam mit den Biotonnen zur Abfuhr bereitgestellt werden. Die Kartons dürfen jedoch nicht breiter sein als die Tonnen selbst, damit sie noch in die Schüttung am Leerungsfahrzeug passen.

Bei Fragen zur richtigen Befüllung der Biotonnen bei frostigen Temperaturen gibt die Abfallberatung unter der kostenlosen Servicenummer 0800 30 30 839 oder der E-Mail-Adresse abfallberatung@awg-info.de gerne Auskunft. Weitere Informationen rund um die Abfallwirtschaft im Landkreis Calw sind auch auf der Website der AWG unter www.awg-info.de erhältlich.

Bildunterschrift: Bioabfall gut verpackt hilft gegen Festfrieren

Bildquelle: AWG Abfallwirtschaft Landkreis Calw GmbH